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Linsentausch

 

Der Refraktive Linsentausch (Refractive Lens Exchange) ist ein Verfahren, bei der die eigene Linse im Auge durch eine künstliche Linse ersetzt wird. Da das Auge beim refraktiven Linsentausch gänzlich seine natürliche Fähigkeit verliert, sich auf unterschiedliche Entfernungen selbst scharf einzustellen (Akkommodation), wird das Verfahren nur dann eingesetzt, wenn die Akkommodationsfähigkeit des Patienten bereits reduziert ist, d.h. in der Regel erst ab dem 40. Lebensjahr.

 

OP-Ablauf während des Linsentauschs

Während der OP wird die Augenoberfläche mit Tropfen betäubt. Den Zugang zur Linse im Auge wird durch einen kleinen Schnitt am Rand der Hornhaut ermöglicht. Der Linsenkern dann mit Hilfe von Ultraschallwellen zerkleinert und anschließend abgesaugt wird (Phakoemulsifikation). Im Anschluss wird eine zuvor exakt berechnete künstliche Linse eingesetzt, die die Sehschwäche ausgleicht.

 

Die Dauer der Operation beträgt keine 10 Minuten. Schmerzen treten im Allgemeinen nicht auf, in den ersten Stunden nach der Operation ist gelegentlich ein Fremdkörpergefühl oder Augenbrennen spürbar.

 

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2 mm Schnitt
Phakoemulsi-
fikation der
Linse   
Implantation
der faltbaren
Linse
neue Kunstlinse
im Kapselsack

 

Risiken während eines Linsentauschs

Der refraktive Linsentausch basiert im Wesentlichen auf der Operations-Technik, wie sie auch bei der Operation des Grauen Stars angewandt wird. Es handelt sich um ein Routineverfahren, welches allein in Deutschland ca. 600.000 mal pro Jahr durchgeführt wird. Dennoch gibt es auch bei dieser Operation – wie bei allen anderen Operationen – ein Restrisiko für das Auftreten von Komplikationen. Es besteht zum einen die Gefahr einer Infektion, welche jedoch durch die Gabe von entsprechenden antibiotischen Tropfen auf ein Minimum gesenkt werden kann. Zum anderen entsteht in Ausnahmen nach der Operation eine Trübung der Linsenkapsel (so genannter Nachstar). Mit einem einfachen Lasereingriff kann diese meist beseitigt werden.

 

Um alle möglichen Risiken weitestgehend ausschließen zu können, sind ausführliche Vor- und Nachuntersuchungen sowie eine umfangreiche Patientenbegleitung im Cabinet de Chirurgie Réfractive eine Selbstverständlichkeit.

 

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Linsenimplantation

 

Es wird zusätzlich eine künstliche Linse – vergleichbar mit einer Kontaktlinse - in das Augeninnere eingesetzt.

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Cabinet de Chirurgie Réfractive
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