Risiken
Operative Risiken lassen sich durch verantwortungsbewusstes Handeln auf ein Minimum reduzieren, jedoch nicht völlig ausschließen. In der Regel beschränken sich die Komplikationen auf drei wesentliche Bereiche:
Schnittkomplikationen (nur bei klassischer Lasik):
Zu den schwerwiegenden Risiken (unter 1:1000) zählen Schnittkomplikationen (gilt nicht für die LASEK-Methode). Hierbei ist es wichtig, dass der Operateur sich korrekt verhält und die OP abbricht. Der inkomplette Schnitt verheilt im Normalfall in den ersten zwei bis drei Tagen.
Ein erneuter Eingriff ist nach frühestens sechs Monaten möglich. Neue Keratome haben höhere Sicherheitsstandards und minimieren das Risiko zusätzlich.
Keine Schnittkomplikationen bei der Femto-Lasik!
Da die Bildung der Hornhautlamelle bei dieser Methode ebenfalls mit einem Laser erzeugt wird, somit auf einem Schnitt im klassischen Sinne verzichtet werden kann entfällt dieser Risikobereich bei der Femto-Lasik vollständig!
Infektionen:
Infektionen können bei jedem operativen Eingriff auftreten. In Kliniken mit sterilen OP-Bedingungen lässt sich dieses Risiko jedoch erheblich reduzieren (unter 1:2000). Bei einer Infektion ist auch die Mitarbeit des Patienten von entscheidender Bedeutung (Einnahme der Medikamente). Postoperativ verabreichte Medikamente dienen der zusätzlichen Prophylaxe.
Korrekturergebnis:
Ziel der Behandlung ist eine vollständige Korrektur der Fehlsichtigkeit. Dieses Ziel lässt sich in ca. 93 Prozent der Fälle mit einem einmaligen Eingriff erreichen. Individuelle Gewebereaktionen können jedoch Über- oder Unterkorrekturen, Dezentrierungen oder irreguläre Hornhautabträge zur Folge haben, die einen zweiten Eingriff notwendig machen. Diese werden mindestens drei Monate lang beobachtet und eine anschließende Feinkorrektur vorgenommen, falls noch bestehende Sehschwächen als störend empfunden werden. |